Die Bio-Kaffees der Black Pirate Coffee Crew im Test

Bio-Kaffee Single Origin ready to board, lubber?Nachdem ich ja bereits über die Bio-Espressi von der Black Pirate Coffee Crew geschrieben habe, möchte ich Euch heute ihre Bio-Kaffees vorstellen. Das sind die Biokaffees: „Bio-Kaffee Single Origin ready to board, lubber?“ und der „Bio-Kaffee Schümli cast off, swabbie!“. Beides Kaffees habe ich in ganzen Bohnen bestellt und im Filteraufguss zubereitet.

Bio-Kaffee Single Origin ready to board, lubber?:

Dieser Bio-Kaffee aus 100 % Arabica Bohnen wurde vom Barista Blog als “edel und interessant” mit einem “intensiven Aroma” bewertet. Da bin ich doch einmal gespannt…

Ich habe den Kaffee ganz einfach in der French Press zubereitet. Das Päckchen beinhaltet 250 g, die Bohnen kann man entweder in ganzen Stücken oder bereits gemahlen kaufen. Bei diesem Biokaffee handelt es sich um einen Single Origin Kaffee, also um einen sortenreinen Kaffee aus einer Region und um keine Mischung. Die Herkunftsregion ist Peru. Geschmacklich empfinde ich den „Bio-Kaffee Single Origin ready to board,lubber?“ als sehr mild. Zudem schmecke ich eine angenehme Süße- diesen Kaffee kann man wirklich pur trinken!

 

Bio-Kaffee Schümli cast off, swabbie!“:

Auch dieser Bio-Kaffee besteht aus 100 % Arabica Bohnen. Hierbei handelt es sich um eine Mischung: die Bio-Bohnen kommen aus Peru und Mexico. Aber was genau heißt denn Schümli Kaffee? In der Beschreibung steht, dass diese spezielle Kaffeeröstung aus der Schweiz kommt. Schümli bezeichnet dabei den Kaffeeschaum bzw. die Crema. Eine Schümli Röstung zeichnet sich zudem durch Säurearmut und einen geringen Anteil an Bitterstoffen aus. Der Kaffee ist damit sehr bekömmlich.

Vom Geschmack her empfinde ich den „Bio-Kaffee Schümli cast off, swabbie!“ würziger und stärker als seinen Testvorgänger. Besonders lecker: den Schümli mit einem Schuss flüssiger Sahne trinken!

Bio-Kaffee Schümli cast off, swabbie!

 

 

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Test der Biokaffees von Green Cup Coffee

Heute widme ich mich mal den Bio-Kaffees von Green Cup Coffee. Im Angebot sind hier die Sorten: Black Velevt, Kaffee Get Up, Stand Up und der Black or White Espresso.

Bei allen drei Produkten handelt es sich um 100 % Bio-Arabica Bohnen aus kontrolliert biologischem Anbau. Die Verpackung sticht mir gleich positiv ins Auge – endlich mal ein außergewöhnliches Format: Die Kaffeebohnen sind in handlichen Runddosen abgefüllt. Auch auf dem Etikett findet man nützliche Informationen zu dem Herkunftsland, der Plantage, den Bohnen sowie dem Geschmack. Besonders praktisch finde ich auch die Angabe von geeigneten Kaffeemaschinen. Zudem gibt es ein nettes Extra! Zusätzlich zu jeder Kaffeebestellung erhält man ein Päckchen mit Blumensamen, die man in der Kaffeedose ansähen kann. So wird die Wohnung gleich viel grüner :) !
Doch jetzt erst mal der Reihe nach… Zunächst zum Bio-Kaffee Black Velvet. Die Bohnen des Black Velvet kommen aus Bolivien von der Plantage Colonia San Juan 8 Estrellas. Seine Bohnen eigenen sich für die French Press, für den Filter sowie auch für den Vollautomaten. Durch seinen nussig, karamellisierenden Geschmack, der im Abgang sogar leicht nach Bratapfel und Honig schmeckt, gehört der Black Velvet zu meinen persönlichen Favouriten. Kein Wunder also, dass der Black Velvet 2009 zum Weltmeisterkaffee bei der World Barista Championship in Atlanta gewählt worden ist.
Der nächste Kaffee ist der Get Up, Stand Up Kaffee mit Arabica Bohnen aus Mexiko. Der Get Up, Stand Up Kaffee, eignet sich wie der Black Velvet für die French Press, den Filter und den Vollautomaten. Der Geschmack des Get Up, Stand Up ist, wie für mexikanischen Kaffee typisch, sehr würzig und vollmundig. Für manchen Kaffee-Genießer vielleicht zu würzig, hier empfiehlt sich ein Schuss Milch ;-) !
Als letztes Testobjekt habe ich mir den Bio-Espresso Black or White vorgenommen. Bei diesem Espresso handelt es sich um eine Mischung aus zwei Fincas, mit Bohnen aus Brasilien und Mexiko.
Diese Bohnen eignen sich für den Siebträger, die Herdkanne und den Vollautomaten. Vor allem Cappuccino- Liebhaber werden diesen Kaffee lieben lernen. Im Geschmack überzeugt er, dank italienischer Röstung, mit Noten von dunkler Schokolade und Nuss.

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Die beste Bohne der Welt – die Geisha!

Habt ihr schon mal von der Geisha-Bohne gehört?

Die Geisha, auch Gesha genannt, wurde schon als der „Champagner des Kaffees“ beschrieben. Sie zählt weltweit zu einer der teuersten, aber auch exklusivsten Kaffeesorten. Preislich liegt man bei mindestens 100 Dollar pro Pfund. Die nur in geringen Mengen verfügbare Rarität wird ausschließlich in den Hochlagen der Provinz Chiriquí, Panama angebaut.

Die Geisha-Bohne ist eine Variante der Arabica-Bohne. Erstmals wurde sie in Äthiopien gesammelt. Nach Kenia, Uganda und Tansania gelangte die Pflanze nach Costa Rica. In den 30er Jahren wurde sie in Panama eingeführt. Heute gilt als Entdecker die Hacienda La Esmeralda, die die feinen Aromen und den außergewöhnlichen Geschmack erkannten.  In den letzten Jahren wurden deren Geisha-Bohnen mehrmals als bester Kaffee Panamas ausgezeichnet.

Anders als beim Kopi Luwak Kaffee weisen die gerösteten Bohnen des Geisha Baumes tatsächlich ein außergewöhnliches Geschmacksprofil auf: Deutliche Noten von Jasmin und Bergamotta, mit feinen Zitrusspitzen. Auch Nuancen von Mandarine, Nussessenz, Ingwer, Brombeere, reifen Mangos und einen Hauch von Zimt lassen sich feststellen. Der Kaffee schmeckt sehr blumig und fruchtig, fast wie Tee!

Die Geisha-Bohne wird von Kaffeeröstereien aus Europa, Nordamerika oder Japan hoch geschätzt. Falls euch also mal ein Geishakaffee angeboten werden sollte – auf jeden Fall zugreifen!

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Niehoffs “Coffea Natura Primero” im Biotest

Vor kurzem bin ich auf die Rösterei Niehoff aufmerksam gemacht worden. Schon die Website finde ich recht ansprechend – schön übersichtlich und mit vielen Informationen zum Unternehmen und den Produkten!

Die Rösterei bietet eine Coffea Natura-Serie, die nur Kaffees aus biologischem Anbau beinhaltet und eine klassische Auswahl an Kaffees, die unter “uno e basta” vertrieben werden. Ich habe mir einen Biokaffee aus der Coffea Natura-Linie in ganzen Bohnen bestellt und in der AeroPress zubereitet – den “Coffea Natura Primero”. Er kann alternativ auch schon vorgemahlen bestellt werden.

Coffea Natura Primero

 

 

 

 

 

 

 

Zur Verpackung: Ich finde sie ganz ok, aber nicht wirklich schön gestaltet. Leider sind auch nur wenig Informationen abgedruckt: ”Naturmilder Kaffee. Harmonisch und besonders vollmundig.”

Der Kaffee ist aus 100% Arabicabohnen, mit dem Bio-Siegel zertifiziert und stammt aus dem mexikanischen Hochland. Die Bohnen sind im Trommelröster relativ hell geröstet worden.

Zum Geschmack und Geruch: Nach dem Brühen hat der Kaffee wirklich super gerochen -fein, mild, mit einer leicht würzigen Note. Der Geruch könnte meiner Meinung nach ruhig auf der Verpackung beschrieben werden. Geschmacklich ist er mild und sehr weich zu trinken. Insgesamt klasse Biokaffee, bei dem man die qualitativ hochwertige Röstung schmecken kann und der mich durch seine feinen Aromen begeistert hat!

Ich werde mir noch den Espresso und den Schümlikaffee bestellen und bin gespannt, ob die beiden auch überzeugen!

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The Third Wave – Endlich eine Bewegung für besseren Kaffee

Einige von euch haben vielleicht schon von der “Third Wave of Coffee” gehört. Für alle anderen ganz kurz: Als Third Wave bezeichnet man die Bewegung, dass Barista nicht mehr nur guten Kaffee zubereiten wollen, sondern den Weg des Kaffees verstehen wollen. Deshalb sind die Coffee Guys der Third Wave sehr viel auf Reisen und besuchen die Kaffeebauern vor Ort. Dadurch wollen sie ein Wissen erlangen, um noch besseren Kaffee zu machen. In Amerika läuft diese Bewegung schon seit über 10 Jahren. Ein Beispiel dafür ist z.B. Intelligentsia Coffee aus Chicago, oder die Stumptown Coffee Roasters.
Und endlich schwappt diese Welle auch nach Europa und Deutschland. Neben vielen Blogs gibt es auch viele Cafés und Röstereien in Deutschland, die sich für Transparenz und hohe Qualität einsetzen.
Zwei spannende und informative Blogs sind Wolfredo und der Barista Blog.
Wolfram Sorg aka Wolfredo (Twitter) ist nicht nur Blogger, sondern auch deutscher Barista Champion 2011. Er beschäftigt sich mit allen Aspekten des Kaffees und teilt die Informationen, die er für besonders spannend findet mit seinen Lesern. Er scherzt, dass er nur wegen dem fehlenden Kleingeld keine Kaffeepplantage besitzt.
Der Barista-Blog wird von Arne Preuss gehostet. Er spricht sich ganz klar für guten Kaffee und ganze Bohnen aus. In seinem Blog findet man diverse Tips zu Espresso und Kaffee, so wie einiges an Kaffeewissen und vieles mehr. Arne ist Barista aus Leidenschaft und hofft, dass er mit seinem Blog jeden zum Experten machen kann. Auf jeden Fall lesenswert, egal ob Kaffeefan oder Kaffeeanfänger!

Die Third Wave in Deutschland ist noch am Anfang, aber Ich freu mich, dass sie größer wird :)
Jetzt sind wir dran die deutschen “Coffee-Guys” zu unterstützen und die Wave voranzutreiben.
Springt auf!

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Murnauer Kaffeerösterei im Biokaffee Test

Vor kurzem habe Ich gelesen, dass es nur einen Q-Grader in Deutschland gibt. Thomas Eckel von der Murnauer Kaffeerösterei. Da konnte Ichs mir nicht nehmen lassen seinen Bio zertifizierten Kaffee zu bestellen und zu testen.
Ich hab die beiden Bio-Kaffees “Bolivien” und “Äthiopien Kaffa” gekauft und getestet. Beide Kaffees habe Ich in der AeroPress zubereitet.
Wie immer zuerst: Wie sieht die Verpackung aus und was für Informationen sind drauf? Klasse fand Ich, dass jeder Kaffee mit einem gezeichneten Bild von einem typischen Symbol des Landes gekennzeichnet ist. Außerdem gibts auf der Rückseite ein paar Informationen zum Herkunftsland. Wie der Kaffee schmeckt, wird aber leider nur sehr knapp beschrieben…

Bolivien
Auf dem Etikett steht, dass sich dieser Bio-Kaffee durch seine Aromavielfalt und einen lang anhaltenden Geschmack auszeichnet. Das kann Ich nur bestätigen. Nach dem Brühen hat er super gerochen, sehr fruchtig und kräftig. Der Geschmack war genauso, wie der Geruch, aber Ich fand ihn im Nachgeschmack etwas zu stark. Aber nach kurzer Zeit war nur noch der volle Geschmack im Mund und der war einfach nur Wow! Ich hatte richtig lange was von der Tasse Kaffee. Auf jeden Fall zu empfehlen und nur nicht vom kurzen starken Geschmack verunsichern lassen!

Äthiopien Kaffa
Er wird als kräftig und zugleich würzig beschrieben. Kräftig war er auf jeden Fall, aber auch nicht viel stärker, als der “Bolivien” Kaffee. Was bei diesem klasse ist, ist dass er einen schoko-nussigen Nachgeschmack hat. Schade wärs Ihn mit Milch zu trinken, weil da der Geschmack nicht mehr so gut durchkommt!

Fazit
Der Q-Grader macht einen super Job ;)
Mir persönlich hat der Kaffee “Äthiopien Kaffa” besser geschmeckt, aber beide solltet Ihr auf jeden Fall probieren! Diese Bio-Kaffees sind ihren Preis 100% wert!

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Lojo´s Coffee im Biokaffee-Test

Jonas Braun ist Sohn eines Kleinrösters und ist somit mit Kaffee/Espresso aufgewachsen. Vor kurzem hat er “label my coffee” gegründet. Da hab Ichs mir nicht nehmen lassen einen Kaffee und einen Espresso zu bestellen und zu testen.
Ich hab den Black Label Espresso und den White Label Kaffee – beide sind mit dem Bio-Siegel und dem Fairtrade-Siegel zertifiziert – jeweils in meiner Siebträgermaschine zubereitet. Das Logo find Ich echt cool, aber leider finde Ich die Informationen zum Geschmack auf dem Etikett nicht so gut, wie bei Mykona und BPCC.

 

White Label

Schon beim Öffnen des Kaffeebeutels kommt ein super angenehmer und süßer Duft raus, der auch nach dem Brühen noch angenehm süß ist. Auf dem Etikett steht “Ein kräftiger und fruchtiger Kaffee”. Ich finde ihn aber eher mild und sehr weich zu trinken. Es ist ein sehr vollmundiger Kaffee mit wenig Nachgeschmack. Das fruchtige Aroma kommt sehr gut raus. Diesen Bio-Kaffee sollte man am besten mit einem schönen Milchschaum trinken. Nur zu empfehlen!

Black Label

Du machst den Beutel auf und riechst Italien! Die Espressobohnen sind typisch italienisch dunkel geröstet und besitzt ein kräftiges Aroma mit einer süßen Note. Der Geschmack ist genauso wie der Geruch kräftig und süß. Für jeden, der kein Fan von kräftigen Espressi ist, sollte diesen Bio-Espresso mit Milch trinken. Für alle anderen: Bitte trinkt ihn pur! Nur so kommt sein volles Aroma raus.

Fazit

Mich hat sowohl der Bio-Kaffee, als auch der Bio-Espresso voll überzeugt! Neben dem tollen Geschmack finde Ich es klasse, dass Jonas nicht nur Bio anbietet, sondern auch Fairtrade zertifiziert ist! Weiter so!

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Bio-Espressi der Black Pirate Coffee Crew im Test

Nachdem Ich meine Testserie zwar mit einem würdigen, aber keinem Bio-Kaffee, angefangen habe, so ist es jetzt allerhöchste Zeit für den ersten Bio-Test. Tollen Bio-Kaffee und Bio-Espresso bietet die Black Pirate Coffee Crew an. Heute habe Ich einen Test mit den zwei Espressi “hoist the sails sweety” und “stand up mate” durchgeführt. Beide Sorten habe Ich in ganzen Bohnen gekauft und in einer Siebträgermaschine zubereitet.

Bereits die Verpackung ist ein echter Hingucker. Außerdem befinden sich auf der Banderole Informationen zu Herkunft, Zusammensetzung, Geschmack und “geeignet für”. Diesen Service finde Ich immer Klasse!

Hoist the sails sweety: Dieser 100%ige Arabica Espresso wird auf der Banderole wie folgt beschrieben: “würzig florales Aroma, milde Säure mit feiner zitrusnote und mittlerem Körper”. Diese Beschreibung trifft voll zu, allerdings weiss ich nicht genau, wie ein “florales Aroma” schmecken soll. Besonders toll fand Ich aber den fruchtigen Geschmack, der einem lange im Mund bleibt. Bei diesem Bio-Espresso merkt man die qualitativ hochwertige Röstung und das es sehr gute Kaffeebohnen sind. Bei der Zubereitung dieses Espressos kann man nicht mehr viel falsch machen. Diesen Bio-Espresso könnt ihr zu jeder Tageszeit trinken! Einfach Klasse!

Stand up, mate!
Bei diesem Bio-Espresso handelt es sich um eine 70/30 Mischung; 70% Arabica und 30% Robusta. Auch hier zunächst die Beschreibung: “weiches Aroma, dennoch kräftig, angenehme würze, feine Schokoladennote”.
Hier muss Ich BPCC etwas widersprechen. Von der feinen Schokoladennote habe Ich leider nichts geschmeckt. Allerdings macht das nicht viel, da dieser kräftige Bio-Espressi auch ohne diese Note wunderbar schmeckt. Er ist sicherlich nicht für jeden etwas, da er recht stark ist, aber trotzdem sollte jeder Espresso-Fan “Stand up, mate! auf jeden Fall probieren!

Fazit
Wer einen Espresso trinken will, der nicht nur super schmeckt, sondern auch Bio und fair ist, sollte unbedingt auf die Bio-Espressi der Black Pirate Coffee Crew zurückgreifen.
Wie sich die Bio-Kaffees schlagen, erzähl Ich euch morgen.

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Der Mykona Kaffeetest

Wie der Name des Blogs schon sagt, werden auch öfters Kaffeetests durchgeführt und euch vorgestellt. Einen würdigen Anfang machen die Kaffees von mykona. Getestet habe Ich drei Stück:

  • Indien Monsooned Malabar
  • Sumatra Mandheling
  • Brasilien Santos

Alle drei Kaffees habe Ich in ganzen Bohnen bestellt, die Ich gemahlen und in der AeroPress zubereitet habe. Man kann aber auch jeden Kaffee schon vorgemahlen bestellen:


Noch vor dem Testen, hat mich bereits das Etikett begeistert, auf denen man Informationen zu Anbauhöhe, Farm, Farmer, Röstung, Geschmack und Geeignet für…, findet.

Angefangen hab Ich mit dem Indien Monsooned Malabar.
Laut Etikett wurde dieser indische Kaffee in einer Höhe von 1000-2000 Meter auf der Dhanesch Farm. Der Kaffee besitzt eine Zimtröstung und soll weich und würzig schmecken.
Er riecht tatsächlich sehr weich, allerdings überhaupt nicht zimtig, was Ich persönlich sehr angenehm finde, da sonst oft gleich Weihnachtsstimmung aufkommt. Vom Geschmack her ist er aber alles andere als weich! Er hat einen sehr starken Geschmack mit einem vollen Körper. Es ist ein klasse Kaffee – vor allem, wenn man ihn mit ein bisschen Milch geniesst – schafft es aber bei diesem Test nur auf Platz 3

Der Sumatra Mandheling ist in einer Höhe von 1000-1400m auf der Talang Farm von Tok angebaut worden. Er besitzt eine kräftige Röstung und soll – laut Etikett – eine schokoladig-schwere Füllung mit einem säurearmen und kräftigen Körper besitzen. Sowohl der Geruch, als auch der Geschmack wird bereits auf dem Etikett perfekt beschrieben. Es ist ein kräftiger und schokoladiger Kaffee, den Ich vor allem zum geniessen am Nachmittag in der Sonne empfehlen würde. Platz 2

Mein absoluter Favorit und damit Platz 1 ist aber der südamerikanische Kaffee aus Brasilien. Er ist in einer Höhe von 400-850m von Pedro auf der Los Verdes Farm angebaut worden. Das Etikett verspricht eine mittlere Röstung, einen weichen und milden Geschmack mit einer leichten Schokoladen Note.
Und… Wow! Sowohl Geruch, als auch Geschmack haben mich umgehauen. Er schmeckt genauso, wie es das Etikett verspricht: mild, fein schokoladig! Einfach nur lecker! Auf Grund seiner Leichtigkeit, kann man den Brasilien Santos zu jeder Tages- und Nachtzeit geniessen.
Diesen Kaffee kann Ich jedem, egal ob Kaffeeliebhaber oder nicht empfehlen! Er wird euch schmecken!

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Wer blickt noch durch im Kaffee-Siegel Wirrwarr?

Bio-Siegel, FairTrade, Rainforrest Alliance, UTZ Certified; Das sind alles Siegel, die man auf den verschiedenen Kaffees/Espressi findet, aber wer weiss eigentlich, was die einzelnen Zertifikate bedeuten? Welche zeichnen Bio-Kaffee aus und welche fördern nachhaltigen und transparenten Anbau? Mit diesen Fragen haben wir uns beschäftigt und möchten euch unser Ergebnis präsentieren.


Bio-Siegel: Wo das Bio-Siegel drauf ist, ist auch Bio-Kaffee drin. Die Kaffees, die sich mit diesem Siegel kennzeichnen, müssen mindestens 95% Bio sein. Besonders ist zudem, dass es sich um ein staatliches Siegel handelt und die Kontrolle sehr ausführlichen Regeln folgt. Aber Vorsicht: Auch in Kaffees mit Bio-Siegel können bis zu 0,9% gentechnisch manipuliertes Material enthalten sein.


FairTrade: Das FairTrade Siegel baut auf drei Grundpfeilern auf:

  1. Faire Löhne
  2. Langfristige Lieferbeziehungen
  3. Möglichkeit der Vorfinanzierung

Um das FairTrade Siegel zu erhalten müssen Produzenten und Trader Aspekte über die Mindeststandards hinaus erfüllen. Das fördert die Glaubwürdigkeit und die Transparenz. Ausserdem werden Zwischenhändler ausgeschalten und es besteht ein direkter Handel zwischen Produzenten und Händlern. Leider sagt das FairTrade-Siegel noch nichts über die Qualität des Kaffees aus, da keine Verlinkung von fairem Handel und Qualität besteht.


Rainforrest Alliance: Um dieses Siegel zu erhalten ist ein besonderer Einsatz für Öko-Systeme (Landwirtschaft, Klimaschutz etc.) notwendig. Zudem verfolgt die Rainforrest Alliance alle Aspekte der Nachhaltigkeit – ökologisch, sozial, ökonomisch. Allerdings ist Kaffee mit diesem Siegel nicht unbedingt gleich Bio-Kaffee, da der Einsatz von bestimmten Pestiziden erlaubt ist und es sich somit um kein Bio-Siegel handelt.


UTZ Certified Goods: Beim UTZ Zertifikat stehen vor allem soziale Aspekte im Vordergrund. Ziel ist es, das Wissen der Bauern zu fördern und sie durch besseren Anbau und Produktion wettbewerbsfähiger zu machen. Ebenfalls ist es entscheidend, dass Bauern und deren Familie Zugang zu Schulen, Unterkünften, medizinischen Untersuchungen etc. haben. Diese Kombination führt zu einer Verlinkung von Qualität und Fair Trade. Allerdings werden Ökologische Standards bei UTZ Certified Goods stark vernachlässigt. Ebenfalls werden Themen, wie zu niedrige Mindestlöhne und ungerechte Landverteilung nicht angesprochen.

Fazit: Es gibt bisher leider noch kein Zertifikat, dass eindeutig das Beste ist. Je nachdem, was Du erhalten/fördern möchtest, solltest Du nach den einzelnen Siegeln schauen. Wenn Du einen nahezu 100%igen Bio-Kaffee möchtest, solltest du nach Sorten mit dem Bio-Siegel suchen. Forderst Du hohe Standards? Dann bist Du mit dem FairTrade-Siegel gut beraten. Einen besonders nachhaltigen Ansatz, aber eben kein Bio-Kaffee, gibts beim Rainforrest Alliance Certificate. Wenn Du vor allem die sozialen Aspekte der Kaffeebauern fördern möchtest, solltest Du nach dem UTZ-Siegel schauen.

 

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